Elektromotoren
Elektromotoren
Elektromotoren werden heute neben ihrer industriellen Anwendung vor allem im Haushalt benutzt. Geräte wie Rasierapparat, Mixer, Staubsauger, Waschmaschine und Trockner sind Standard und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Im Modellbau bezieht der Elektromotor seine Kraft aus Batterien bzw. Akkus. Hat man vor Jahren die Leistungsausbeute von Elektromotoren und den verwendeten Akkus nur müde belächelt, so stellen sie heute eine ernst zu nehmende Alternative gegenüber dem Verbrennungsmotor dar. Elektromotoren bestehen aus einem Permanent-Magneten, in dessen Magnetfeld ein mehrpoliger Anker aus Eisen drehbar gelagert ist. Der Anker aus Eisen trägt dabei mehrere Wicklungen aus Kupferdraht. Drei- oder fünfpolige Anker sind üblich. Fließt in einer der Drahtwicklungen des Ankers Strom, erfährt der Anker im Magnetfeld eine Ablenkung und wird somit in Drehung versetzt. Um diese Drehung beizuhalten, führen Schleifkontakte den Strom den Ankerwicklungen in ständigem Wechsel zu. Damit ist eine permanente Drehbewegung gewährleistet. Die Motorleistung wird durch die Versorgungsspannung und Stromaufnahme bestimmt. Elektromotoren für Unterwasserpumpen sind speziell für enge Bohrlöcher konzipiert worden. Die Motoren haben eine schlanke Bauform und werden nicht durch Luft, sondern durch das umgebende Grundwasser gekühlt. Als Servomotor werden elektrische Antriebe unterschiedlicher Bauart bezeichnet, welche mit einem Servoregler (auch Servoverstärker) in einem geschlossenen Regelkreis betrieben werden.





