Artikel zu Hoch- und Tiefbau
Hoch- und TiefbauHoch- und Tiefbau bezeichnet einen Begriff aus dem Bauwesen. Bei der Zuordnung von Bautätigkeiten und -vorhaben kann man sich durchaus an der wörtlichen Bedeutung Hoch und Tief orientieren. Vereinfacht erklärt: alle Bauprozesse oberhalb der Erdoberfläche werden dem Hochbau zugeordnet, und alle unterhalb oder direkt auf der Erdoberfläche (wie beispielsweise Sportanlagen) dem Tiefbau, wobei hierzu auch das Pflastern und Asphaltieren von Wegen und Straßen zählt. Firmen, welche sich mit Hoch- und Tiefbau befassen, bauen in der Regel im Bereich Hochbau Gebäude zu Wohn- und Gewerbezwecken sowie sonstige Gewerbe- und Industriegebäude. Auch die Planung und Schaffung der Außenanlagen gehört zum Hochbau. Bautätigkeiten im Bereich Tiefbau sind beispielsweise Ausschachtungen und das Bauen von Kanalisationsanlagen. Auch Abwasserbeseitigungsanlagen, Anlagen zur Wasserversorgung, Tankanlagen und Erdarbeiten aller Art gehören zum Bereich Tiefbau. Die Anlage von Sport- und Freizeitanlagen und Spielplätzen zählt ebenso zum Tiefbau. Eine Firma für Hoch- und Tiefbau wird meistens damit beauftragt, wenn es um den Bau eines Einfamilienhauses geht, denn dann sind alle anfallenden Baumaßnahmen in einer Hand. Viele Firmen übernehmen auch die Planung und die Begleitung des Genehmigungsverfahrens. Bauträger, welche Wohnhäuser schlüsselfertig anbieten, und somit das Haus in einem bezugsfertigen Zustand übergeben, haben das Gebäude ebenfalls von einer Baufirma der Sparte Hoch- und Tiefbau fertigen lassen, bzw. treten selbst als solche auf. Wenn es um eine Sanierungsmaßnahme geht, wird meistens ebenfalls ein Hoch- und Tiefbau Unternehmen damit betraut. Gerade bei historischen Gebäuden muss dabei darauf geachtet werden, dass eventuell denkmalgeschützte Bauteile gewahrt bleiben und dass geeignete Baumaterialien verwendet werden.




