Artikel zu Computer
ComputerDie Computer sind aus der heutigen Zeit kaum mehr weg zu denken. Internet, Email, Digitalkameras und Auktionshäuser im Internet sind zur Tagesordnung geworden. Sieht man noch einige Jahrzehnte zurück, zählte der Computer zu den Luxusgütern. Kaum eine Privatperson konnte sich einen Computer leisten, in Unternehmen fand man vereinzelte Computer.
Erst in den 80er Jahren, als die ersten Billigchips aus den Billiglohnländern auftauchten, wurde der Computer allmählich zum Massenprodukt. Und seit dieser Zeit hat sich der Computer in den privaten Haushalten und im Berufsleben zu einem Alltagsprodukt entwickelt.
Das Versenden von Emails, das Chatten in den verschiedenen Internetforen und das Surfen im Internet sind Normalität. Auch Kinder wachsen schon mit dem Medium Computer auf, verbringen teilweise auch schon ihre Freizeit vor diesem Gerät.
Entwickler des ersten Computers war 1941 der Ingenieur Konrad Zuse, der sozusagen die Vorgabe erschuf. Im Laufe der folgenden Jahre wurden immer größere Computer entwickelt, die mit einer Unzahl an Relais und Elektronenröhren bestückt waren und auch dementsprechend groß und unhandlich waren. Das was in den 40er Jahren die Röhren und Relais leisteten, erledigt heute in winziger Chip.
Die Computer in der heutigen Zeit gibt es als Notebooks oder als PCs.
Der Begriff "Computer" wurde aus dem Englischen abgeleitet, und zwar aus dem Verb "to compute", was so viel wie "rechnen" bedeutet. Mit dieser Bezeichnung wurden Menschen beschrieben, die langwierige Berechnungen vornehmen mussten. In den Folgejahren wurde der Begriff "Computer" als Name für diese neuartigen Geräte verwendet.
Und viele haben heute das Gefühl, dass es ohne den Computer nicht mehr geht. Was hat man nur zu den Zeiten gemacht, als es Computer und Internet noch nicht gab?
Das Wort Computer hat seinen Ursprung im lateinischen „computare“, was übersetzt soviel wie zusammenrechnen bedeutet. Von diesem Grundprinzip her wird der Computer recht häufig einfach nur Rechner genannt. Zunächst nur zur Verarbeitung von Zahlen bestimmt, kommt der Computer heutzutage prinzipiell in allen Lebensbereichen bei der Verarbeitung von Informationen oder zu Hause als multifunktioneller Begleiter zum Einsatz. Verwendung finden Computer bei der Steuerung und Simulierung von Prozessen, z. B. mitunter in der Automobilindustrie, in der Mess- und Regeltechnik oder in der Medizin. Des Weiteren sind Kleinstcomputer in viele Geräte des Alltages wie Handys, Mikrowellenöfen oder Waschmaschinen integriert. Grundsätzlich wird zwischen einem digitalen (Verarbeitung von digitalen Daten) und einem analogen (Verarbeitung von analogen Daten) Computer unterschieden, wobei in der heutigen Zeit nahezu alle Computer digitaler Art sind. Im Wesentlichen gibt es zwei Komponenten, die einen Rechner ausmachen: Hardware und Software. Die Hardware umfasst allgemein die berührbaren Elemente, die für den Betrieb notwendig sind. Die Software wird für die Verarbeitung von Daten und Erstellung von Arbeitsprozessen benötigt. Die wesentlichen Bausteine der Hardware werden durch ein entsprechendes Programm oder das Betriebssystem gesteuert. Diese Steuerung wird von der Central Processing Unit (CPU) übernommen. Computersysteme werden aufgrund der sich ständig verfeinernden Technologien in diesem Bereich stetig weiterentwickelt, sodass immer höhere Speicher- und Leistungskapazitäten vorhanden sind. Dies ist unerlässlich, um der heutigen Informationsflut und deren Verarbeitung gerecht zu werden und die damit verbundenen komplizierten Prozesse regeln zu können. Sogenannte Computersupports helfen Unternehmen bei der Installierung und Wartung von EDV-Anlagen oder der Errichtung von Computerterminals die den Zugriff auf einen entfernten Computer ermöglichen. Selbstverständlich ist wie bei den meisten technischen Geräten, die Computerreinigung nicht zu vernachlässigen und erforderlich, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.
Siehe auch Computerprogrammierung.




