Artikel zu CNC-Drehen
CNC-DrehenCNC bedeutet "Computerized Numerical Control", also "computerisierte numerische Steuerung". Das CNC-Drehen ist eine elektronische Methode, mit welcher Drehmaschinen (und auch andere Werkzeugmaschinen) gesteuert und geregelt werden. Die CNC-Technologie wird seit Mitte der 1970er Jahre eingesetzt. Sie bewirkt eine Rationalisierung in den Bereichen Serienfertigung und Einzelfertigung. Durch eine sehr schnelle und präzise Bewegung der Achsen und Werkzeuge werden Kosten, Zeit und Arbeitskräfte eingespart. Obwohl fast alle neuen Werkzeugmaschinen über eine CNC-Steuerung verfügen, gibt es weltweit immer noch viele Altbestände an herkömmlichen Werkzeugmaschinen. Zur CNC-Programmierung gibt es verschiedene Arten und Verfahren. Dabei sind die Übergänge zwischen beiden sehr fließend. Es kann maschinenfern und maschinennah bzw. maschinengebunden programmiert werden durch manuelles Programmieren (keine technischen Hilfsmittel, vor Ort an der Maschine), maschinelle Programmierung, Dialogprogrammierung oder Parameterprogrammierung. Unter Programmierverfahren fallen in diesem Zusammenhang das Teach-in, das Playback, die Arbeitsvorbereitung (AV), die werkstattorientierte Programmierung (WOP) und die Programmierung auf Grundlage von CAD-Daten.
Die deutsche Norm DIN66025/ ISO6983 (= DIN/ISO-Programmierung) beschreibt die numerisch zu übermittelnden Steuerungs-Informationen.
Zu den wichtigsten Vorteilen einer CNC-Steuerung zählen ganz klar die Möglichkeiten zur vereinfachten Bearbeitung von komplexen, dreidimensionalen Geometrien, aber auch die Präzision, die Genauigkeit der Wiederholungen und die hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit. Gleiche Teile können durch die Programmspeicherung ohne jegliche Eingriffe durch den Menschen seriell produziert werden. Zudem macht die CNC-Technik neue Maschinenkonzepte möglich, bei denen keine mechanische Verbindung zwischen Haupt- und Nebenantrieben mehr bestehen muss.
Die Nachteile einer CNC-Maschine liegen vor allem in den hohen Anschaffungskosten sowie in höheren Wartungs- und Servicekosten, die aufgrund der Komplexität der Anlagen meist nur von externen Dienstleistern professionell verrichtet werden können.




