07.10.2009 –
Akkumulatoren
Akkumulatoren, auch Akku genannt, sind Speicher für elektrische Energie. Eine Autobatterie ist z.B. ein 12 V-Auto-Akkumulator, bei dem mehrere aufladbare Sekundärzellen zusammengefügt sind. Im Gegensatz dazu ist eine
Batterie nicht aufladbar.
Akkumulatoren funktionieren auf elektrochemischer Basis. Mehrere wieder aufladbare Sekundärzellen sind für eine größere Gesamtspannung in Reihenschaltung zusammengeschaltet. Beim Aufladevorgang wird in dem Akkumulator elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt. Abgegeben wird die Energie in elektrischer Form. Die Umwandlung der chemischen Energie
in elektrische Energie geschieht in einer galvanischen Zelle.
Eingesetzt werden Akkumulatoren zum netzunabhängigen Betrieb. Zum Beispiel in Unterkünften, in denen keine Stromleitung existiert. Hier findet eine Elektroversorgung über Generatoren (mittels Solartechnik, Windtechnik, Dieseltechnik) statt. Auch die Notstromversorgung oder beispielsweise Starterbatterien in Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen funktionieren mittels der Energiespeicherung in Akkumulatoren.
Die Bezeichnung der Akkumulatoren richtet sich nach dem verwendeten Material wie Blei, Nickel, Lithium, Silber, Zink und Silikon. Die Herstellung des Akkumulators ist auf die Energiedichte ausgerichtet, mittels derer die zu speichernde Energie gesammelt wird. Die Ladungsmenge eines Akkumulators wird in Amperestunden berechnet und wird als Nennkapazität bezeichnet, die von der Entladespannung aus berechnet ist. Je größer die Energiedichte eines Akkumulators ist, desto höher ist auch sein Preisniveau.
Ist ein Akkumulator nicht in Verwendung, verliert er teilweise die gespeicherte Energie, was als Selbstentladung bezeichnet wird und vom Zustand des Alters und vom Typ des Akkus ebenso abhängt wie von der Lagertemperatur.
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